„Leben auf dem Sonnenstein“

Wie ist das Leben auf dem Sonnenstein? Was sind unsere Eindrücke und Erfahrungen?

Verschiedene Filme und Reportagen von und mit den Sonnigen Aussichten geben einen authentischen Einblick.

Wer sind die Sonnigen Aussichten? Welche Menschen stecken hinter all den Ideen und Projekten? Und vor allem: was ist da eigentlich überhaupt los, auf dem Sonnenstein? Dieser Film, der im Rahmen des Themensiegerprojekts in der Kategorie „Vielfalt“ des Deutschen Nachbarschaftspreises 2024 der nebenan.de Stiftung entstand, stellt den Verein vor.

Ein kontroverses Gedankenspiel, verwirklicht in einem Film. Bei einem Workshop mit Sukuma arts e.V. entstand dieser als einer von zwei Filmen, den die Engagierten von der Idee bis zum fertigen Produkt selbst entwickelt haben. Drehbuch-Crashkurs und Schnitt-Workshop inklusive. Der Film stellt eine provokante Frage: Wie nehmen wir eine Integrations-Geschichte mit all ihrer ungeschönten Realität aus Diskriminierung, Ämter-Wahnsinn und ständiger Angst vor Abschiebung wahr, wenn die Hauptfigur deutsch ist. An realen Orten in Pirna gedreht, muss der Zuschauer sich überlegen, ob ein sichtbarer oder hörbarer Migrationshintergrund seine Wahrnehmung der Geschichte ändern würde – und welche Konsequenz sich daraus wiederum ergibt.

Ein kleiner Film, der zurück zu den Ursprüngen des jungen Vereins geht: was hat die Menschen damals motiviert, einen Nachbarschaftsverein zu gründen und sich für ein buntes und vielfältiges Viertel einzusetzen? Wohin hat der Verein sich seitdem entwickelt und was kann die Zukunft bringen? In Kooperation mit der „Filmweberei“ von Alma Weber und dem Projekt „Stories of change“ des Sukuma arts e.V. entstand dieses kleine Meisterwerk, das auch den jüngsten Engagierten eine Stimme gibt.